GastParking

Besucherparkplätze ohne Parkkarten

Der Mieter meldet seinen Besuch in einer halben Minute an. Die Kontrolle vor Ort dauert Sekunden. Keine Karten, keine Schranken, keine App-Installation.

GastParking ist eine Web-App zur Verwaltung von Besucherparkplätzen in Mietliegenschaften. Entwickelt in der Schweiz, für Verwaltungen und Wohnbaugenossenschaften.

In Entwicklung. Wir suchen Verwaltungen und Genossenschaften für einen kostenlosen Pilotversuch.

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Das Problem

Wer die Besucherparkplätze einer Liegenschaft verwaltet, kennt das Bild: Auf den Plätzen steht selten Besuch. Häufiger stehen dort Mitarbeitende umliegender Betriebe, Bewohner benachbarter Liegenschaften oder Fahrzeuge, die seit Wochen niemand bewegt hat. Wer tatsächlich Besuch bekommt, findet keinen Platz und meldet sich bei der Verwaltung.

Warum Parkkarten das nicht lösen

Eine Parkkarte ist ein Gegenstand. Sie lässt sich weitergeben, kopieren und behalten. Wer sie einmal hat, parkiert damit weiter, auch Jahre später und auch dann, wenn er längst niemanden mehr besucht. Zurückholen kann sie niemand. Prüfen lässt sie sich auch nicht. Man sieht, dass eine Karte hinter der Scheibe liegt, aber nicht, ob sie noch gilt.

Für Mietende und ihren Besuch ist sie ausserdem umständlich. Karte holen, ins Auto legen, am Schluss zurückbringen. Zweimal hin und her für einen Nachmittag.

So entsteht eine Berechtigung

Der Mieter meldet an

Starttag, Dauer und Kennzeichen wählen, fertig. Ist das Kennzeichen noch nicht bekannt, schickt er dem Gast einen Link. Der trägt es selbst nach und braucht dafür kein Konto.

Der Besucher fragt an

Er scannt den QR-Code am Parkplatz, wählt eine zulässige Dauer und schickt die Anfrage an den Mieter, den er besucht. Erst dessen Bestätigung macht sie gültig.

Die Verwaltung stellt dauerhaft aus

Für Spitex, Hauswartung oder Handwerker mit Vertrag. Ohne Enddatum und jederzeit widerrufbar.

Niemand berechtigt sich selbst. Wer niemanden im Haus besucht, findet niemanden, der bestätigt.

Kontrolle

Kennzeichen eintippen oder mit der Kamera erfassen. Das Ergebnis ist eindeutig: gültig, nicht gültig oder abgelaufen. Ein Scan gilt dabei nie blind. Die kontrollierende Person bestätigt das erkannte Kennzeichen immer selbst. Wer kontrolliert, entscheidet die Verwaltung.

Die Verwaltung behält die Regeln

Erlaubte Besuchsdauern, Tages-Endzeit und Vorausbuchungsfenster legt die Verwaltung fest. Weder Mieter noch Besucher können eine längere Dauer wählen, als freigegeben ist. Eine neue Siedlung ist in wenigen Minuten eingerichtet.

Datenschutz

Prüft ein Mieter ein Kennzeichen, erfährt er nur, ob eine Berechtigung besteht. Keinen Namen, keine Wohnung, keine Besuchsdauer. Besucher brauchen kein Konto und hinterlassen weder Adresse noch Telefonnummer. Fotos entstehen nur bei einer Beanstandung und werden nach einer festgelegten Frist automatisch gelöscht. Keine Kamera an der Einfahrt, keine dauerhafte Kennzeichenerfassung. Die Server stehen in Europa, ein Schweizer Standort ist möglich.

Was GastParking nicht tut

Keine Schranken, Poller oder sonstige Hardware. Keine Bussen, kein Inkasso, kein Abschleppauftrag. Keine Kameraüberwachung. GastParking schafft Klarheit darüber, wer berechtigt ist, und dokumentiert Kontrollen nachvollziehbar. Was mit einem unberechtigt abgestellten Fahrzeug geschieht, entscheidet die Verwaltung nach ihren eigenen Regeln.

Pilotpartner gesucht

Stand der Entwicklung

GastParking ist noch nicht fertig. Datenmodell, Regelwerk und Berechtigungslogik stehen und sind getestet, die Oberflächen entstehen gerade. Wir suchen deshalb Verwaltungen und Genossenschaften, die eine Siedlung als Pilot zur Verfügung stellen: sechs Monate kostenlos, ohne Einrichtungsgebühr, ohne Hardware und ohne Verpflichtung. Im Gegenzug fliessen ihre Anforderungen direkt in die Entwicklung ein.